Bericht zum 4. und letzten Saisonstart von Tia Sophia

Der vierte und zugleich letzte Saisonstart von Tia Sophia stand von Beginn an unter schwierigen Vorzeichen. Vieles sprach im Vorfeld gegen uns. Bereits bei der Planung mussten wir ausweichen, da wir in Iffezheim – wo wir sehr gerne an den Start gegangen wären – keinen Platz im Feld bekommen haben. Die Alternative bedeutete für Tia Sophia eine falsche Distanz sowie einen extrem tiefen Boden, mit dem sie nur schwer zurechtkommt.

Hinzu kam, dass Tia Sophia im Rennen erneut sehr sensibel auf die herumfliegenden Dreckbollen reagierte und regelrecht darüber sprang. Dadurch musste sie das Rennen plötzlich von ganz hinten angehen, obwohl eigentlich vorgesehen war, im Vordertreffen mitzugehen und früh eine gute Position zu beziehen.

Trotz all dieser widrigen Umstände zeigte Tia Sophia großen Kampfgeist. Sie fand im weiteren Rennverlauf besser ins Rennen, gab sich nie auf und kämpfte bis ins Ziel tapfer durch. Am Ende sprang ein respektabler 7. Platz von 12 Startern heraus – ein Ergebnis, das angesichts der Rahmenbedingungen höher einzuschätzen ist, als es die Platzierung vermuten lässt.

Nach diesem Auftritt wurde Tia Sophia eingepackt und in die wohlverdiente Winterpause geschickt. Ziel war es, die Seele baumeln zu lassen und ihr die nötige Zeit zu geben, sich körperlich und mental weiterzuentwickeln.

Seit einigen Tagen ist Tia Sophia nun zurück im Rennstall. Sie trägt noch viel Winterfell, befindet sich aber insgesamt in einem guten Zustand. Der Blick richtet sich bereits nach vorne: In diesem Jahr wollen wir früh anfangen und hoffen, dass sich ihre positive Entwicklung in der kommenden Saison auszahlen wird.

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